wir sind dankbar und freuen uns täglich über den Fortschritt, den der Ausbau des Missionshauses macht!
Im Moment geht es besonders schnell voran, da wir einige freiwillige Helfer und ausserdem etwa 10 weitere Mitarbeiter im Haus haben, die mit einer Firma speziell für den Innenausbau des neu angebauten Trakts angereist sind. Unser provisorischer Speisesaal ist also gut gefüllt und unsere Küchen (frau-) schaft hat alle Hände voll zu tun, um die hungrigen Männer täglich satt zu bekommen.
Aber auch im Bestandsgebäude geht es voran. Hier die neusten Bilder…
Trotz Schnee und Kälte fing man eifrig an, die Fassade des Neubaus mit Eternitschindeln zu beplanken…
… so dass inzwischen der grösste Teil der Aussenfläche geschlossen ist.
In der Küche des Bestandsgebäudes wurde der Zementestrichboden eingebaut.
Und im Speisesaal wird ein Fliessestrichboden eingepumpt.
Voilà! Die fertig aufgefüllte Fläche der Lounge und des Speisesaales mit dem frischen Fließestrichboden.
Nachdem der Boden angetrocknet war, wurde noch eine Zwischenwand zwischen Küche und Spülküche eingebaut…
… und alle Wände – wie hier die „Schweizer Stube“ – mit Fermacellplatten beplankt.
Im Neubau wurden die öffentlichen WCs gefliest …
… und zum Teil schon verputzt.
Einige Zimmer …
… und auch Korridorbereiche sind bereits verputzt.
Schon sind die ersten Nasszellen vollständig gefliest.
Es hat sich wieder einiges getan. Die letzten Bilder von der Baustelle sind vor etwa einem Monat entstanden. Seit knapp drei Monaten ist unser Gästehaus geschlossen – wir sind damit bereits über die Halbzeit der Schliessungsphase hinaus – und wir möchten Euch über den aktuellen Stand unseres Bauprojektes informieren…
Nachdem die schadhaften Stellen der Westfassade ausgebessert bzw. neu aufgebaut waren, wurde eine Verstärkung aufgeschraubt, die Zwischenräume wurden isoliert und die Traglattung für die Aussenhülle montiert.
Allerdings gab es eine weitere Überraschung, als man bei Regenwetter unter dem Dachsims an der Fassade arbeitete – es tropfte durch das Vordach der Lukarne/ Dachgaube!
Somit musste man einen weiteren Teil der Fassade und des Daches öffnen und es kamen weitere faule Balken zum Vorschein.
Deshalb wurde das ganze Vordach zurückgebaut und die faulen Stellen ersetzt.
Und wieder ist die Handwerkskunst gefordert, einen Teil des Hauses von Grund auf solide aufzubauen.
Auch im Inneren des Bestandsgebäudes gibt es Fortschritte: die Außenwände der ehemaligen Cafeteria werden isoliert…
… und verputzt.
Im Neubau werden die Steigzonen verkleidet, in denen sich sämtliche Versorgungsleitungen für die oberen Geschosse befinden.
Der Fahrstuhl ist bereits montiert …
…und schon fast bereit für die Abnahme.
Die letzten Teile der Wand, die im EG das neue Gebäude vom Bestandsgebäude trennen, wurden entfernt.
Dieser Durchbruch wird mit neuen Holzständern versehen und man bekommt schon eine Vorstellung, wie es räumlich aussehen wird, wenn man in Zukunft das Haus durch den neuen Haupteingang betritt und einen Blick in die zukünftige Cafeteria tut.
Im Speisesaal ist der zukünftige Grundriss erkennbar.
Elektroinstallationsarbeiten in der Küche.
Im Untergeschoss wurde die Westfassade von innen isoliert und verkleidet sowie die Tür-Fenster eingesetzt.
Der Verbindungsgang im UG zwischen Bestandsgebäude und Neubau. In der Wand hinten links der Eingang zum Lager und zum Kühlraum (ehemals „Steile-Treppe-Keller“).
Im Neubau wurden bereits die Fensterzargen eingesetzt.
Auch die Kupferverkleidung an den Lukarnen/ Dachgauben ist fast vollständig montiert.
Wie ihr unter anderem anhand der Berichte und Bilder auf unserer Homepage mitbekommen könnt, liegen hinter uns Wochen des großen Umbruchs. Vieles musste einen neuen Platz finden. Teilweise um es zu lagern, aber teilweise auch damit unser Betrieb im Baumodus weiterlaufen kann. So brauchen wir weiterhin eine funktionierende Waschmaschine, damit z.B. jeder unserer tüchtigen Bauhelfer ein frisch bezogenes Bett bekommt. ( :
Für unsere kleine Waschmaschine hatten wir einen guten Platz gefunden, der nötige Drehstrom-Anschluss war verlegt und die erste Ladung Wäsche konnte gewaschen werden.
Aber anstatt fertig geschleuderter Wäsche, kam mir beim Öffnen der Waschmaschine ein Schwall Wasser entgegen. Das Gerät hatte weder abgepumpt, noch geschleudert. Nach weiteren Versuchen, den Apparat in Gang zu setzen, fing die ganze Maschine an, sich mit ziemlicher Wucht durch den Raum zu bewegen. Gerade konnte ich sie noch festhalten, ausschalten und davon abhalten, die Fliesenwände zu beschädigen oder die Treppe herunter zu fallen. Wie froh war ich, dass sie vorher nicht automatisch geschleudert hatte, als niemand in der Nähe war. Das war auf jeden Fall Bewahrung.
Schnell war klar: das Schaltwerk für die Waschprogramme war defekt. Eine schlechte Nachricht für unsere aktuelle Situation.
Also machten wir uns auf die Suche nach einem Ersatz: ein gebrauchtes Gerät, möglichst günstig, trotzdem eine einigermaßen gute Qualität und nicht allzu weit weg – das waren unsere Vorstellungen. Auf einem Kleinanzeigen-Portal schauten wir uns einige Angebote an. Während ich noch auf Antwort diverser Anbieter wartete, wollte ich am nächsten Morgen noch mal nach eventuellen neuen Angeboten schauen. Und siehe da, 10 Minuten zuvor wurde eine passende Waschmaschine nur 11 km von hier entfernt eingestellt: ZU VERSCHENKEN! Da schlugen wir natürlich gleich zu und schnell war das gute Stück abgeholt.
Jetzt können wir also wieder waschen – und das mit einer Waschmaschine, die uns nur ein paar Rappen Fahrtkosten gekostet hat! Wir freuen uns darüber, wie der Herr uns durch solche Erlebnisse im Alltag ermutigt und uns seine Fürsorge erleben läßt.
„So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? (Oder: Wo finden wir eine günstige Waschmaschine?) Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ (Matthäus 7,31-33)
Rebekka K.
https://www.missionshaus-alpenblick.ch/wp-content/uploads/2023/01/PXL_20221129_075805738-scaled.jpg25601840Helmut Schmidhttp://missionshaus-alpenblick.com/wp-content/uploads/2020/07/Logo_Lang_Dunkel-300x39.pngHelmut Schmid2023-01-13 14:47:322023-01-13 14:48:24So seid nun nicht besorgt…
Wenn der HERR das Haus nicht baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen; wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Ps. 127, 1
Liebe Freunde und Gäste,
der oben erwähnte Leitvers, der Ende Oktober unser Richtfest umrahmte, soll auch über dem nun kommenden Jahr stehen. Ein wichtiger Vers, denn er zeigt uns, dass ohne den Herrn letztendlich alles sinnlos ist. Deshalb möchten wir uns auch 2023 von Ihm zeigen lassen, wer oder was wirklich wichtig ist. Und wir wünschen uns, in der Verbundenheit mit Jesus Christus zunehmen zu dürfen, um die herzliche Liebe Jesu Christi weitergeben zu können.
2022 geht zu Ende und wir blicken auf ein bewegtes Jahr zurück. Anfang März erhielten wir die Baugenehmigung für unseren langjährig geplanten Um- und Anbau des Missionshauses. Unverzüglich begannen damit die Bauarbeiten: erst die Umgestaltung des Sonneparkplatzes, dann die Errichtung eines Geräteschuppens, der Abbau der Garagen und die vorbereitenden Arbeiten für die Baugrube. Diese wurde im August ausgehoben und bis Oktober das Fundament und das Untergeschoss bis zur Bodenplatte des Erdgeschosses erstellt. Ende Oktober wurde dort der neue Anbau innerhalb einer Woche samt der Fenster aufgerichtet, so dass am 29.10. das Richtfest am vorletzten Tag des Brüdertreffens stattfinden konnte.
Bis zu diesem Zeitpunkt lief der Gästebetrieb parallel zu den Bautätigkeiten relativ ungestört weiter. Ende Oktober wurde dieser für voraussichtlich fünf Monate eingestellt. Seitdem wird nun auch das Bestandsgebäude grundlegend erneuert. Vor allem das Unter- und das Erdgeschoss wurde regelrecht ausgehöhlt, saniert und wird nun wieder, mit einer neuen Raumaufteilung, aufgebaut. Die Westfassade wurde freigelegt und einige Bauschäden repariert bzw. Fassadenteile ersetzt. Parallel läuft der Innenausbau des Neubaus weiter. Bis vor Weihnachten konnte bereits der Estrich verlegt und die Dachdeckerarbeiten weitgehend abgeschlossen werden (siehe Fotos unten).
Wir sind dankbar, dass unsere Gäste während des Jahres die Bautätigkeiten mit Interesse mitverfolgt haben und meist keinen grossen Anstoss am punktuell auftretenden Baulärm genommen haben. Die Gäste wurden während der Freizeiten gesegnet und konnten sich – wie immer – an der schönen Aussicht, der Verkündigung des Wortes Gottes und dem leckeren Essen erfreuen. Wir lernten dabei – durch den Wegfall der Aussenterrasse auf der Westseite – den schönen Säntisblick auf der Ostseite beim Volleyballplatz kennen und -schätzen, weil wir dorthin provisorisch den Aussenerholungsbereich verlegt haben.
Nun blicken wir gespannt auf die nächsten drei Monate, in denen wir hoffen, das Bauprojekt soweit abschliessen zu können, damit wir am 1. April wieder unsere Gäste empfangen können. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns im Gebet und/oder mit Ihren Gaben begleiten!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch und wünschen Euch ein vom Herrn gesegnetes, neues Jahr 2023!
Euer Missionshaus Team
Und nun wieder ein paar aktuelle Bilder vom Bau…
Für die neue Decke im Bestandsgebäude muss die alte Stahlkonstruktion demontiert werden.
Diese Träger werden zusammengeschweißt, an einer neuen Position wieder eingebaut und stützen dort die neue Balkenlage.
Balken werden mit einem Kleintransporter angeliefert und anschließend mit dem Kran durch ein Fenster in das Haus gehoben.
Die neue Balkenlage über dem Haupteingang des Bestandsgebäudes.
Auch im UG müssen einige Trennwände neu aufgebaut werden.
Zwischen den Balken wird eine Kiesschüttung eingebracht, die den Trittschall absorbiert.
Da der Schaden in der Westfassade enorm groß ist, wurde im Bereich des EG ein größerer Teil mit einem neuen Ständerwerk ausgestattet.
Ein Blick in das aktuell großräumige EG mit der neuen Unterkonstruktion.
Im Untergeschoss muss noch eine Mauer abgebaut werden. Hier zwei unserer Helfer, für die wir sehr dankbar sind.
Da die Westmauer auch im Erdreich marode war, wurde ein neues Fundament eingebaut
In der Westmauer mussten manche faulen Stellen sehr großflächig ausgeschnitten werden.Kleinere Stellen wurden ausgefräst und ausgeklotzt.
Auch im Neubau geht es weiter – nachdem das Dach von innen isoliert wurde, wurde die Dampfbremse eingebaut.
Die Fußböden im UG und EG werden isoliert, dort wo Installationsrohre liegen, wird eine Isolationsschüttung aufgefüllt.
Auf den Fußböden im 1. & 2. OG wird eine Trittschallschüttung aufgefüllt, die mittels eines 40 t Tanklasters geliefert wird.
Darauf gibt es noch einmal eine Trittschalldämmung, die wasserdicht abgeklebt wird.
Links: In den Nasszellen wird die Fußbodenheizung eingebaut.
Oben: Der Unterlagsboden / Estrich wird fast so flüssig wie Wasser über einen Schlauch in das Gebäude gepumpt.
Die aktuelle Ansicht eines Zimmers mit dem fertigen Unterlagsboden, welches in der nachfolgenden Zeit regelmäßig in kurzen Abständen gelüftet werden muss.
Auch auf dem Dach geht es gut voran, so dass die…
…Dachdeckerarbeiten bis zum Jahreswechsel zum allergrößten Teil abgeschlossen sind.
Für den Baukran gibt es nun keine Verwendung mehr, somit wurde er kurz vor Weihnachten wieder abgebaut und abtransportiert.
https://www.missionshaus-alpenblick.ch/wp-content/uploads/2022/12/97.jpg12001600Helmut Schmidhttp://missionshaus-alpenblick.com/wp-content/uploads/2020/07/Logo_Lang_Dunkel-300x39.pngHelmut Schmid2023-01-01 18:05:162023-01-05 18:30:37Zum neuen Jahr / Aktuelle Bilder
Wir freuen uns über die rege Anteilnahme an unserem Ergehen während der Bauphase. So fragt der bzw. die eine unserer Gäste hin- und wieder einmal danach, wie wir eigentlich im Moment den Betrieb am Laufen halten. „Wo verköstigt ihr eure Helfer?“ oder: „Wo ist jetzt das Büro, oder die Küche, wenn doch der ganze Gastbereich geschlossen ist?“
Damit da also ein wenig Licht in die Sache kommt, haben wir unsere – wie wir finden – echt gut gelungenen „Provisorien“ fotografiert.
Viele Freude beim Anschauen, Staunen und Mitfreuen!
Euer Missionshaus Team
Das tägliche Z`nüni im ehemaligen Kinderstundenraum hält Leib und Seele zusammen.
Hier sieht man einige unserer Helfer um Viertel ab Nüni.
Da es um 6.30 Uhr Frühstück gibt und um 7 Uhr morgens mit der Arbeit begonnen wird, hat man um 9 Uhr schon wieder Hunger und freut sich auf den Kaffee …und ein zweites Semmeli passt vielleicht auch schon wieder rein. 😉
Gleich nebenan, im ehemaligen Gasthaus Sonne, befindet sich der Gemeinschaftsraum und eine Mini-Cafeteria. Hier finden auch die Bibelstunden statt, die wir Dienstag- und Donnerstagabend anbieten. Schliesslich darf auch die geistliche Speise nicht zu kurz kommen.
Und wo ist jetzt die Küche?
Antwort: genau da, wo früher auch die Küche war. Im ehemaligen Gasthaus „Sonne“ wurde hier schon damals gekocht. Die Fliesen an Wand und Boden sind jedenfalls noch da und erweisen sich auch jetzt wieder als nützlich. Wer hätte das gedacht, dass diese Küche noch einmal so eine Renaissance erleben würde?
An den Sonntagen finden weiterhin die Gottesdienste statt. Das Klavier steht dabei neben unseren ausgebauten Küchen- und Waschküchengeräten. Kürzlich meinte ein Prediger scherzhaft, dass es doch schon bemerkenswert sei, dass die Musik bei uns hinten „aus den Maschinen“ komme 😉.
Auf jeden Fall genügt der verbleibende Platz für die etwa 20 – 30 Mitarbeiter, Helfer und Gäste, die wir an den Ruhetagen willkommen heissen.
Das Büro
Wer jetzt bei uns im Missionshaus anruft, wird wie immer von Erika Paulini freundlich begrüsst, aber in einem ehemaligen Kinderzimmer des Kellerhauses. Das ist der Gebäudeteil, wo einige unserer Mitarbeiter wohnen.
und einen seltenen Durchblick beschert uns das Missionshaus zur Zeit im Unter- und Erdgeschoss.
Und wir staunen über Gottes bewahrende Güte. „Bis hierher hat Gott uns geholfen“, sagte einst der Prophet Samuel, als er mitten im Kampf stand. Das können auch wir sagen, denn die folgenden Bilder zeigen, dass es wohl nicht mehr lange gedauert hätte, bis sich die gravierenden Bauschäden bemerkbar gemacht hätten.
Ist es nicht wunderbar zu sehen, wie Gott hier das Timing in der Hand hält und wie gut es ist, dass gerade jetzt der An- und Umbau durchgeführt wird?!
Hier also die aktuellsten Bilder von unserer Baustelle zum „selber aluege“…
Schon von außen war sichtbar, in welch schlechtem Zustand die Westfassade im Bereich des Aufenthaltsraumes ist. Das ganze Ausmaß des Schadens kam jedoch zutage, als man von innen die Wandverkleidung abnahm, denn dann fiel der restliche Teil der Wand (unterhalb der Fenster) einfach ab!
Auch an den anderen Fenstern sind überall faule Stellen in der Außenwand sichtbar, die repariert werden müssen.
Nachdem wir die Waschküche ausgeräumt und die Wand geöffnet hatten, wurden auch hier beschädigte Balken sichtbar. In den nächsten Tagen wird hier ein Sockel als Fundament für das neue Balkenständerwerk gegossen.
Die Fäulnis hat auch die Holzbalken unter dem Aufenthaltsraum (ggü. dem ehem. Büro) massiv angegriffen, so dass diese bereits entfernt wurden. Hier soll übrigens einmal die neue Lounge entstehen.
Nachdem man sich den Aufbau des Bodens genauer angeschaut hat, wurde schnell klar, dass es schwierig wird, auf diesen vielen verschieden hohen, durchhängenden und stark federnden Balken einen vernünftigen Boden aufzubauen, der den Anforderungen entspricht. Also musste auch hier der Bestandsbelag herausgenommen werden. Wenn schon, denn schon!
Hier die derzeitige Ansicht der „Küche“. Die Decken mussten auch abgenommen werden, da sie den Brandschutzverordnungen nicht entsprechen. Nur die Esse über dem Herd hängt noch.
Voller Durchblick! Im Moment kann man vom ehemaligen Kinderzimmer durch das Büro in den Speisesaal schauen.
Aber es wird auch schon aufgebaut.
Während im Bestandsgebäude kräftig abgebaut werden musste, gehen im Neubau die Installationsarbeiten voran. Die Vorbauwände für WC, Dusche und Waschtisch werden installiert, sowie Zu- und Abwasserleitungen eingebaut.
Die Elektriker verlegen bereits die Leerrohre in die Wand und unter dem Fußboden, in welche später die Stromkabel eingezogen werden sollen.
Das Dach des neuen Anbaus wird mit einem Holzfaserdämmstoff von innen isoliert.
Auch die Spengler – Arbeiten gehen voran, die Dachrinnen werden montiert.
Es war ein grosser Moment, als letzten Freitag um ca. 17 Uhr das Richtfest für unseren Anbau gefeiert werden konnte. Die Mitarbeiter der Fa. Keller, die das Haus innerhalb einer knappen Woche aufgerichtet hatten, und einige Mitarbeiter des Missionshauses konnten auf einige gesegnete und erfolgreiche Tage zurückblicken. Dabei wurde das Motto des ganzen Bauwerks klar hervorgehoben:
Schön war dabei auch, dass dieses besondere Ereignis während des Brüdertreffens stattfand. Seit einigen Jahren wurde dieses Projekt geplant, besprochen und vorbereitet. Nun konnten viele mit eigenen Augen sehen, für was sie über lange Zeit gebetet und was sie so lange unterstützt und für was sie mitgefiebert hatten. Interessierte konnten die neuen Räumlichkeiten dabei gleich „live“ besichtigen. M. Seidler, unser Baubeauftragte, leitete die Führung und beantwortete dabei allfällige Fragen.
Hier einige Impressionen der Woche, in der das Haus zusammengebaut wurde…
Ein Spezialtransport liefert einen Teil der vorgefertigten Wände.
Doch bevor es soweit war, die Holzkonstruktion aufbauen zu können, waren noch einige Vorarbeiten nötig:
Nachdem der Liftschacht betoniert wurde, werden die Wände des Treppenhauses erstellt.
Die Treppen werden vor Ort eingeschalt, mit Bewehrungsstahl armiert und anschließend gegossen.
Das Treppenhaus ist fertig. Das Mörtelbett für die Trennwände wird erstellt.
Dann kann es losgehen: Die Außenwände des Erdgeschosses werden aufgestellt.
Die Decke zwischen Erdgeschoss und 1. Obergeschoss wird montiert.
Die Außenwände des 1. Obergeschosses werden aufgestellt.
Das 2. Obergeschoß wird zusammengesetzt.
Das Dach wird mit Holzfaserplatten und einer Folie ausgestattet.
Neubau & Altbau aus der Vogelperspektive. Aus dieser Sicht sind die Größenverhältnisse der Gebäude gut zu erkennen.
Direkt nach dem Brüdertreffen wurde angefangen, das Unter- und Erdgeschoss auszuräumen.
Die Abbrucharbeiten beginnen.
Dabei hat die Fa. Keller ganze Arbeit geleistet. Im Vorfeld wurde das ganze Gebäude vorgefertigt und später zusammen gefügt…
Und nun geht es weiter. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Vielen Dank, wenn Ihr im Gebet für uns einsteht in dieser spannenden Phase!
Liebe Grüsse!
Euer Missionshaus Team samt unseren freiwilligen Helfern.
Im September fanden unsere Bibel- und Kurwochen, wie jedes Jahr, statt. Sie stellen ein besonderes Angebot inmitten unseres Jahresprogramms dar.
Die ausgesprochen seelsorgerlich-praxisnahe Verkündigung wird kombiniert mit einem ärztlich-medizinischen Betreuungsangebot: Physiotherapie, Gymnastik und die Möglichkeit, mit einem Allgemeinarzt über das eigene Befinden zu sprechen.
Dr. J. Kalthoff berichtet: „Die Leute kommen z.B. zu mir, damit ich ihnen ihre unverständlichen Diagnose-Befunde erkläre, die sie einmal erhalten haben. Oder ich kann ihnen zu bestimmten Untersuchungen raten und ihnen eine Perspektive aufzeigen, wie es, von der medizinischen Seite her betrachtet, weitergehen kann. Dabei ergänzten dieses Jahr die „Arztgeschichten“ aus der Bibel (P. Engler) sehr gut meine Beratungstätigkeit. Überhaupt gleichen die angebotenen Andachten und der anschliessende Austausch darüber einer Art Gruppentherapie. “
Und weiter:
„Eine christliche Kurwoche ist eine besondere Gemeinschaft, die erlebt werden kann. Auch ohne „Extra-Beratung“ wird man bei den Angeboten (Physiotherapie, Gymnastik, gemeinsame Mahlzeiten) sozusagen „mitgenommen“: es werden Erfahrungen aus dem eigenen Leben als Christ ausgetauscht und geben einen Mehrwert. Überhaupt wird die Möglichkeit, ohne einen geplanten Arztbesuch mit den verschiedenen Fachleuten und ohne eine förmliche „Sie-Hürde“ zu reden, sehr geschätzt. Natürlich lernen sich die Gäste auch untereinander kennen. So geschieht Seelsorge „ganz nebenbei“ und auf verschiedenen Ebenen.“
Das Gymnastikprogramm……wurde gerne angenommenDer musikalische Abend..…ist ein Highlight……in den Bibel- und Kurwochen
Überhaupt wird die Möglichkeit, ohne einen geplanten Arztbesuch mit den verschiedenen Fachleuten und ohne eine förmliche „Sie-Hürde“ zu reden, sehr geschätzt.
Dr. J. Kalthoff
Auch Ausflüge in die Gegend tragen ihren Teil zur Erholung und der erlebten Gemeinschaft bei. Hier ein paar Eindrücke:
Auf dem Weg zum MaschgenkammOben angekommenWas für eine Aussicht!RelaxprogrammBlick zum WalenseeNebenan ging es auf der Baustelle voran
Ausflüge sind überhaupt eine gute Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Ein Referent berichtet: „Was die Kontakte anbelangt, die ich dabei zu den Gästen hatte, so war dies unterschiedlich intensiv: mit den Einen blieb’s bei freundlichem „Small Talk“ (was ja auch dazugehört) – Andere gingen plötzlich tiefer und vertrauten einem Persönliches an … Dieses Jahr waren etliche „Kurgäste“ vom vergangenen Jahr wieder mit Freude dabei – und zu manchen von ihnen, wenn auch nicht zu allen, konnte ich unsere Kontakte erfreulich vertiefen.„
Auch im nächsten Jahr wollen wir vom 2. – 23. September diese drei besonderen Wochen anbieten.
Schön, wenn wir uns wiedersehen -bis dann!
https://www.missionshaus-alpenblick.ch/wp-content/uploads/2022/10/IMG_7296-scaled.jpg7772560Helmut Schmidhttp://missionshaus-alpenblick.com/wp-content/uploads/2020/07/Logo_Lang_Dunkel-300x39.pngHelmut Schmid2022-10-13 09:36:282022-10-13 09:39:46Bibel- und Kurwochen 2022
…bekamen wir, als die Westfassade des bestehenden Missionshauses offengelegt wurde. Ein Bilderbericht von unserem Anbau:
Hier wird die Westfassade abgestützt, da Balken und Grundmauer erneuert werden müssen. Der Zahn der Zeit wurde hier deutlich sichtbar.
Der Abbruch der Grundmauer sah schon „etwas gefährlich“ aus. Oben sieht man das alte Gebälk.
Hier wird das Fundament für die neue Mauer vorbereitet.
Die Schalung für die neue Mauer wird aufgestellt und die Bewehrung eingebaut.
Zurück zum neuen Anbau. In die Betondecke über dem UG wird die Bewehrung eingebaut und die Elektriker verlegen sämtliche Leerrohre für die Elektroinstallation.
Die Betondecke zwischen UG und EG wird gegossen.
Anschließend geht es zügig weiter mit der Erstellung des Liftschachtes.
Abwasserschächte & Regenwasserrohre werden eingebaut. Das UG wird von außen bereits teilverfüllt.
Unterdessen, im Tal:
Die Elemente für den Neubau in Holzständerbauweise werden produziert.
Zugegeben: In letzter Zeit haben wir etwas häufig über Baufortschritte berichtet, einfach um unsere Gäste und Freunde auf dem Laufenden zu halten. Und: ja, wir sind unbestreitbar sehr gespannt, was da vor unserer Tür so alles entsteht und staunen über die Vorgänge auf der Baustelle und über die Versorgung Gottes bei diesem Projekt.
Aber – wie wir bereits gesagt haben – der Freizeitbetrieb läuft parallel ungebremst weiter. Wir wollen natürlich auch diese Seite beleuchten und Euch mit hineinnehmen in unser Ergehen und Erleben hier.
Und so blicken wir dankbar zurück auf einen schönen Sommer mit vielen Freizeiten, auf ein gefülltes Gästehaus, auf viele erfreuliche Begegnungen mit bekannten und neuen Gästen.
Hier also eine kommentierte Bildergalerie zum „aluege“ (anschauen)…
Anfang März fiel mit der Baugenehmigung der „Startschuss“, zunächst für die Erweiterung des Sonne-Parkplatzes.Im Mai fanden die beiden Frauenwochenenden statt. Das Thema hiess: „Der grosse Tausch – ich muss nicht bleiben, wie ich bin“Bei den Workshops konnte man sich zu verschiedenen Themen gut austauschen. Anfang Juni waren etwa 80 Jugendliche auf dem Pfingstjuwo und konnten unter anderem zusammen wandern, grillen,……Volleyball……und Fussball spielen.Schweiz pur: für die Jugendlichen ein Highlight!Auch ein Almauftrieb konnte in dieser Zeit öfters bestaunt werdenUnd am Samstagabend gab`s wie immer…na was wohl? Genau – Müesli!Also jedenfalls musste keiner hungern 😉Gute Nahrung für den Alltag mit Jesus: einer der Leiter des Juwos zeigte im Jungs-Workshop, wie wichtig Mitgefühl sein kann. Es fanden auch Gemeindefreizeiten statt. Die Friedrichshafener erlebten ein traumhaft schönes und warmes Wochenende an Fronleichnam.Solange es (trotz Baustelle) möglich war, wurden auch die Aussenanlagen zum Grillieren genutzt. Das Bergrennen Mitte Juni ist in Hemberg immer ein besonderes Event – vor allem für Freunde des Motorsports!Im Sommer gab es während der Sommerfreizeitwochen geführte Wanderungen – z.B. wie hier an den WalenseeIn WeesenAn den Serenbachfällen – einer der höchsten Wasserfälle EuropasWanderung an der Thur entlangWährend der Sommerfreizeitwochen findet parallel zu den Veranstaltungen für die Erwachsenen auch ein tolles Kinderprogramm stattBei der Musikfreizeit erlebten Gross und Klein einen Besuch in „Fredys mechanisches Musikmuseum“Oberhalb Hemberg kann man im Hochmoor sogar fleischfressende Pflanzen (z.B. den Sonnentau) bewundern. Die Bibelwochen im Sommer: hier werden wertvolle Bibelarbeiten angeboten. Peter Engler gab seine Erkenntnisse zum Philipperbrief an unsere Gäste weiter.Mit dem Schiff auf dem WalenseeMarshmellows Grillen gehörte diesen Sommer auch zum KinderprogrammDie herrliche Bergseenlandschaft tut einfach gut.Bei so einem Ausflug darf ein Gruppenbild natürlich nicht fehlen.
https://www.missionshaus-alpenblick.ch/wp-content/uploads/2022/09/IMG_6944-scaled.jpg19202560Helmut Schmidhttp://missionshaus-alpenblick.com/wp-content/uploads/2020/07/Logo_Lang_Dunkel-300x39.pngHelmut Schmid2022-09-14 16:12:482022-09-14 16:12:49Das Haus lebt nicht vom Bauen allein…